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Geschichtsexkursion: eine selber durchgeführte Stadtführung in Berlin

 

Am Mittwoch, dem 13.Juni 2018, machten unser Geschichtslehrer Herr Möller mit der 11. Klasse (11-3) der gymnasialen Oberstufe des Beruflichen Gymnasiums eine Geschichtsexkursion nach Berlin.

Wir trafen uns um 9:45Uhr in Berlin-Mitte vor dem Hotel Adlon am Brandenburger Tor. Einen Tag zuvor erarbeiteten wir in kleinen Gruppen in Strausberg und im Unterricht kurze Referate über fünf historische Orte Berlins. 

Herr Möller stellte uns dabei zur Auswahl: den Reichstag; das Brandenburger Tor; das Holocaust-Mahnmal; die Berliner Mauer und das Stadtschloss bzw. das Humboldtforum.

Als dann alle am Treffpunkt eingetroffen waren, machten wir uns auf den Weg zum ersten historischen Ort, dem Reichstag. Die Referenten stellten sich vor das Gebäude und begannen den Reichstag vorzustellen. 

Das Reichstagsgebäude steht am Platz der Republik in Berlin-Tiergarten. Der Architekt Paul Wallot ließ es von 1884-1894 im Stil der Neorenaissance errichten. Die Grundfläche des Gebäudes beträgt 13.290m² und hat eine Höhe von 47m. Im Jahre 1933 brannte der Reichstag nieder, es wurde behauptet, dass die Kommunisten schuld waren. Nach einer wechselvollen Geschichte erfolgte zuletzt der Umbau, der in den 90er Jahren fertiggestellt wurde . 

Der nächste historische Ort: das Brandenburger Tor. 

Das Brandenburger Tor ist ein frühklassizistisches Triumph- und Stadttor, es steht am Pariser Platz in Berlin-Mitte. Es wurde auf Anweisung des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. in den Jahren von 1789-1793 errichtet. Die Entwürfe stammten von Carl Gotthard Langhans. Das Brandenburger Tor hat eine Höhe von 26m und eine Breite von 62,5m. Es diente zur Abgrenzung von Stadt und Land. 

Als nächstes sind wir zum Holocaust-Mahnmal gegangen, es wird auch "Denkmal für die ermordeten Juden Europas" genannt. Die Bauzeit betrug 2 Jahre, 2005 wurde das Holocaust-Mahnmal in der Cora-Berliner Straße in Berlin-Mitte eröffnet. Das Mahnmal besteht aus 2711 hohlen quaderförmigen Betonstelen, die Höhe beträgt 4,70m und die Breite 0,92m. Die Gesamtfläche ist 19.000m² groß und die Gänge sind 1m breit. Durch die hohen Stelen und die engen Gänge, soll bei den Besuchern, ein beklemmendes Gefühl entstehen. 

Der nächste historische Ort, den wir erwanderten, war die Berliner Mauer (Nähe: Martin Gropius Bau). Die Gesamtlänge betrug rund 160km. Der Beginn des Baus der Mauer erfolgte im Jahre 1961, die Baukosten betrugen 400 Millionen Mark. Die Berliner Mauer war während der Teilung Deutschlands ein abgeriegeltes Grenzbefestigungssystem zwischen West- und Ost-Berlin. Es gab insgesamt 302 Beobachtungstürme. Die Mauer hatte eine Höhe von ungefähr 4m und war 10cm dick. Sie wurde oft verbessert und sicherer gemacht, wie zum Beispiel durch Stacheldecken auf der Mauer und auch davor. Am Abend des 9. Novembers 1989 wurde die Berliner Mauer geöffnet. Noch heute sind schmale Kopfsteinpflaster in der Stadt zu sehen, die an den Verlauf erinnern sollen.

Als letztes sind wir zum Stadtschloss bzw. zum Humboldtforum gelaufen. Das Stadtschloss steht auf dem Schlossplatz 7, an der Berliner Spreeinsel in Berlin-Mitte. Das Stadtschloss wurde 1442 im Auftrag von den Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg erbaut. Das Gebäude galt als Hauptwerk des Barocks. Im Jahr 1950 beschloss die Sozialistische Einheitspartei Deutschlands, kurz SED, aufgrund der Schäden des zweiten Weltkrieges und aus politischen Gründen, das Stadtschloss abzureißen. 

Seit Juni 2013 läuft der Wiederaufbau des Gebäudes. Im September 2019 soll das Stadtschloss bzw. das Humboldtforum wiedereröffnet werden.

Was mich persönlich sehr angesprochen hat, war die Spendenaktion, die für den Wiederaufbau des Stadtschlosses gemacht wird. Man kann ab einem Euro für das Schloss spenden. Insgesamt kostet der Aufbau des Gebäudes 552 Millionen Euro. Wenn man 50€ spendet, gehört einem eine Fläche von 20cm x 20cm des Gebäudes und man wird namentlich bei der Eröffnung auf einer Power Point/Lichtinstallation erwähnt.

Am meisten hat mich das Holocaust-Mahnmal berührt und interessiert, da ich es für eine sehr gute Tat sehe, dass durch so etwas Großes und Aufwändiges an die jüdischen Opfer des Nationalsozialismus erinnert wird. Außerdem fand ich die Methode, die Herr Möller mit den Referaten angewandt hat, als eine sehr gute und effiziente Methode, da man sich dadurch die Informationen der einzelnen historischen Orte gut einprägen kann, wenn die Mitschüler einen guten Vortrag gehalten haben. 

 

Manuela Hamann, 11. Jahrgangsstufe 11-3,

Berufliches Gymnasium MOL,

Geschichtskurs Möller