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Exkursion der Geschichtskurse 12 zur Gedenkstätte Sachsenhausen

 

Am 29. Mai 2018 haben die Geschichtskurse der gymnasialen Oberstufe des Oberstufenzentrums (12. Jahrgangsstufe: Sozialwesen, Wirtschaft und Technik), in Begleitung des Geschichtslehrers Herr Möller und des Rechtslehrers Herr Bergunde eine Exkursion in der Gedenkstätte des ehemaligen Konzentrationslagers Sachsenhausen durchgeführt. Dieser Tag sollte als Ergänzung für den bereits im Geschichtsunterricht behandelten Nationalsozialismus dienen. Außerdem sollte dieser Tag methodisch durch die von Schülerinnen und Schülern geleiteten „Selbstführung“ geprägt werden. 

Nach dem Ankommen an der Gedenkstätte wurden die Klassen in drei Gruppen unterteilt. In diesen Arbeitsgruppen wurden wir dann von einer jeweiligen Gedenkstätten-Führerin ein kleines Stück durch das Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers geführt. Nach dieser kurzen Einleitungsphase wurden dann innerhalb der drei Gruppen sechs Themenaspekte, die mit unterschiedlichen Orten auf dem Gelände verbunden waren, verteilt: „Die Station Z“, „Die Unterkünfte und der Tagesablauf“, „Die Lagerstrafen“, „Der Appellplatz“, „Die medizinische Versorgung“ sowie „Die Arbeit“. 

Für die Bearbeitung wurden jeweils Zweier-bis Dreier-Gruppen gebildet, welche sich dann ein Thema zur Bearbeitung aussuchen konnten, dabei stand eine Zeit von knapp eineinhalb Stunden zur Verfügung. Wir konnten dazu Text – und Bildmaterialien der Gedenkstätte nutzen.

Anschließend stellte dann jede Gruppe ihr Thema bzw. ihren erarbeiteten Vortrag auf einem Geländerundgang an den jeweiligen, noch bestehenden Baracken oder Gebäuden vor. Durch diese ganz eigene Art von „Selbstführung“ lernten wir die Inhalte und die geschichtlichen Aspekte durch die direkte Veranschaulichung durch z.B. der Baracken oder der bestehenden Grundrisse der „Station Z“, welche für die Vergasung und Vernichtung erbaut worden war, auf ganz andere Art und Weise kennen.

Dieser Tag war für alle drei Klassen sehr eindrucksvoll und wir nahmen viel Wissen und Gedanken von diesem Tag mit nach Hause. Jedoch hätten wir uns mehr Zeit gewünscht, um einige Gebäude genauer zu betrachten, was aufgrund des zügigen Fußmarschs durch die bestehende Hitze und die Fülle durch andere Schulklassen nicht gewährleistet werden konnte. Trotzdem war diese Exkursion ein „muss“, um die im Geschichtsunterricht behandelten Inhalte zu veranschaulichen und das Thema jedem einzelnen näher zu bringen, als durch reine Textarbeit im Unterricht. Zusätzlich positiv anzumerken ist, dass wir Schüler eine Selbsterarbeitungsphase, sowie eine Selbstführung durchführen konnten, was jeder Gruppe selbst half, sich in das Thema hinein zu vertiefen.

 

Anja Klinke, 12. J.stufe , Geschichtskurs Möller, Berufliches Gymnasium